Wirtschaftsmediation
Die Wirtschaftsmediation als Konfliktlösung innerhalb eines Unternehmens
Zwischen Geschäftspartnern kann es nicht selten zu Unstimmigkeiten kommen, was die gemeinsamen Projekte angeht. Wenn sich in einem solchen Fall zwei Personen gegenübersitzen, von denen keiner einen Schritt zurückweichen möchte, bedarf es einer dritten Person, die es versteht, zwischen beiden Verhandlungspartnern zu schlichten und eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Der Wirtschaftsmediator übt eben diesen Beruf aus und kann somit zu einem für beide Seiten vorteilhaften Ausgang von Geschäftsverhandlungen beitragen. Das Einsatzspektrum reicht von innerbetrieblichen Konflikten bis hin zu bereits erwähnten Unstimmigkeiten mit Geschäftspartnern. Ersteres kann ebenfalls bei Mobbing hilfreich erscheinen, da ein Mediator alle betroffenen Parteien zu einem gemeinsamen Gespräch animiert und Probleme offen anspricht.
Die möglichen Einsatzgebiete der Wirtschaftsmediation
Neben Mobbing-Problemen können ebenfalls Zahlungsstreitigkeiten durch eine Wirtschaftsmediation geschlichtet werden. Im weiteren Vorgehen beruft sich ein Mediator auf das 5-Phasen-Modell. Es sieht die Auftragsklärung sowie die Themensammlung aller Parteien vor. Anschließend wird auf die genauen Positionen und Interessen eingegangen, wobei jeder Beteiligte zu Wort kommt. Wenn diese gesammelt und nach Möglichkeit schriftlich fixiert wurden, werden die Standpunkte in der Wirtschaftsmediation gemeinsam mit den betroffenen Personen bewertet. Der letzte Schritt besteht nun darin, mögliche Lösungsoptionen zu erarbeiten, die beiden Seiten Vorteile verschaffen. Letztlich wird eine Abschlussvereinbarung festgehalten, um die Ergebnisse der Wirtschaftsmediation für die Zukunft zu festigen.
